Was ist die Deutsche Gebärdensprache?
Gebärdensprache
ist die Sprache der Hände. Vielleicht haben Sie schon mal Menschen auf
der Straße gesehen, deren Hände durch die Luft tanzten? Als wenn
sie Bilder in der Luft malen würden?
Das war Gebärdensprache, genauer gesagt Deutsche Gebärdensprache kurz
DGS.
Gebärdensprache
ist die Sprache, die Gehörlose im Alltag benutzen. Da in der BRD ca.
80 000 Gehörlose leben, die auf den Gebrauch dieser Sprache angewiesen
sind, wird die Gebärdensprache auch als Minderheitensprache bezeichnet.
Diese Minderheitensprache ist von Sprachwissenschaftern als eine vollwertige
Sprache mit eigener Grammatik anerkannt.
Typisch für Gebärdensprache sind z.B. abstrakte Gebärdenzeichen, Mimik, Richtung- und Zeitgebärden, Inkorporation von Objekt und Verben sowie der Gebrauch des Fingeralphabets.
Wer kann die Gebärdensprache lernen?
Der
Kurs ist für alle Leute konzipiert: StudentInnen, GehörlosenpädagogInnen,
ErzieherInnen, ÄrztInnen, LehrerInnen, Eltern und diejenigen, die im Alltag
mit Gehörlosen in Berührung kommen. Für diejenigen, die in Zukunft
vielleicht als GebärdensprachdolmetscherInnen arbeiten möchten, ist
der Besuch des Kurses auch ein sinnvoller Einstieg.
Unterrichtsformen?
Sie
können zwischen Tages- oder Wochenend-Unterricht, Einzel- oder Gruppenunterricht
sowie
individuellen Kursen zu speziellen Themen wählen. lch unterrichte vor Ort,
z. B. bei Ihnen zu Hause, in Schulen, Betrieben, Behörden oder Wohnheimen.
Daneben finden einige Kurse auch zu festen Terminen an bestimmten Orten statt.
Sagen Sie einfach, was und wo Sie lernen wollen!